AUFGEPASST bei verdächtigen Webseiten!

 

Immer mehr Computer sind unbemerkt von einem gefährlichen Virus befallen (Malware). Mit dieser Malware können Computerkriminelle bei Ihnen betrügerische Bildschirmseiten öffnen, mit denen sie dann Transaktionen in Ihrem Namen und zu ihren Gunsten abwickeln.

 

Wann erscheinen diese verdächtigen Bildschirmseiten und warum müssen Sie dann sofort handeln?

Die verdächtigen Bildschirmseiten erscheinen unmittelbar, nachdem Sie sich bei PC banking identifiziert haben. Dies geschieht nach folgendem Schema:

  • Sie haben sich wie gewohnt mithilfe Ihrer M1-Unterschrift (rote Taste des Kartenlesers) identifiziert. So weit verläuft alles normal.
  • Unmittelbar danach erscheint nun ein neuer Bildschirm, den Sie für gewöhnlich nie sehen und der auch nicht erscheinen dürfte.
  • Über diesen Bildschirm werden Sie aufgefordert, eine M2-Unterschrift (blaue Taste des Kartenlesers) einzugeben. Dies erfolgt unter dem Vorwand einer „Synchronisation Ihres Sicherheitsmoduls“, einer „erneuten Identifizierung“ oder eines anderen suspekten Grundes. Bedenken Sie bitte, dass Sie zur Eingabe einer M2-Unterschrift (blaue Taste) allein dann aufgefordert werden, wenn Sie einen von Ihnen veranlassten Vorgang bestätigen müssen (Zahlung, Börsenorder, Anmeldung zu Easy Banking, Änderung Ihrer persönlichen Daten usw.).
  • Sie sehen einen derartigen Bildschirm? Solche Bildschirme können einen Hinweis auf eine gefährliche Hackerattacke darstellen. In diesem Fall müssen Sie sofort handeln, denn Ihr PC ist infiziert.
  • Zurzeit sind uns nur Fälle auf Niederländisch und Französisch bekannt. Es ist allerdings möglich, dass es derartige Bildschirmseiten auch in anderen Sprachen gibt. Nachstehend finden Sie hierzu einige Beispiele.
     

Was sollten Sie tun, wenn Sie eine suspekte Bildschirmseite in PC banking sehen?

  • Versuchen Sie einen Screenshot dieser suspekten Bildschirmseite zu machen, den Sie dann unseren Fachleuten zukommen lassen.
  • Klicken Sie anschließend auf den Button „Abmelden“, um Ihre PC banking-Verbindung zu beenden, und schließen Sie alle Bildschirmfenster Ihres Browsers.
  • Rufen Sie sofort unser PC banking-Helpdesk unter der Nummer 02 228 08 88 an. Dort wird man Ihnen erklären, wie Sie Ihren PC wieder frei von Viren bekommen, um Ihr PC banking wieder in aller Sicherheit benutzen zu können. Unsere Fachleute stehen Ihnen an allen Wochentagen von 7 bis 22 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung.
  • Sie können auch unser spezielles Warnungsformular ausfüllen. Wir melden uns dann bei Ihnen, so schnell es geht.

 

Auf welche Elemente muss ein PC banking-Nutzer immer achtgeben?

Die Internetbetrüger scheinen immer häufiger direkt die Endnutzer zur Zielscheibe ihrer Attacken zu machen. Es ist daher unsere Aufgabe, Sie nach Kräften zu unterstützen und zu beraten, damit Sie PC banking in aller Sicherheit nutzen können. Achten Sie insbesondere auf folgende Elemente:

  • Wenn Sie sich bei PC banking identifizieren, fordert BNP Paribas Fortis Sie nur zur Eingabe einer M1-Unterschrift auf (rote Taste auf dem Kartenleser). Falls Sie bei der Identifizierung zudem noch aufgefordert werden, zusätzlich eine M2-Unterschrift einzugeben, so sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen.
  • Die Unterschrift mithilfe der (blauen) M2-Taste wird von Ihnen nur zur Bestätigung eines Vorgangs verlangt. Außerdem werden Sie nur dann zur Eingabe einer M2-Unterschrift aufgefordert, wenn Sie selbst zuvor eine Transaktion veranlasst haben. Jegliche sonstige Aufforderung zum Unterschreiben, sollte Sie misstrauisch machen.
  • Sie müssen eine PC banking-Überweisung mithilfe einer M2-Unterschrift bestätigen? In diesem Falle integriert PC banking in die Unterschrift stets den Betrag der Überweisung sowie einen Teil der Kontonummer des Begünstigten. Prüfen Sie immer, ob diese Angaben korrekt sind.
  • Achten Sie auf die Verwendung der gewählten Bildschirmsprache. Bei einer Nutzung von PC banking auf Deutsch müssen sämtliche Texte – auch die der Schaltflächen – in einwand- und fehlerfreiem Deutsch formuliert sein. Rechtschreibfehler, grammatische Fehler, verwirrend formulierte Satzstrukturen usw. sind daher verdächtig, ebenso wie anderssprachige Buttons auf einem ansonsten deutschen Bildschirm.
  • Lesen Sie auch unsere Goldenen Regeln für Sicherheit im Internet.

 

Mehr erfahren? Schauen Sie sich unser Video an (FR).

 

Ein paar Beispiele für gefälschte Internetseiten.