Ermäßigte progressive Steuersätze

Für die Körperschaftssteuer existiert ein Einheitssteuersatz, der derzeit bei 33% liegt. Ihr Unternehmen kann jedoch unter bestimmten Bedingungen von ermäßigten Steuersätzen profitieren.

 

Eine wichtige Voraussetzung für die Gewährung ermäßigter Steuersätze besteht darin, dass mindestens eine Führungskraft im Unternehmen eine Mindestvergütung erhält. Die Mindestvergütung wurde über die letzten Jahre schrittweise angehoben:

  • 24.500 Euro für das Steuerjahr 2004
  • 27.000 Euro für das Steuerjahr 2004
  • 30.000 Euro für das Steuerjahr 2004
  • 33.000 Euro für das Steuerjahr 2007
  • 36.000 Euro für das Steuerjahr 2008 und die Folgejahre

 

Hinweis: Indem auf die Gesellschaft ein ermäßigter Steuersatz angewandt wird, wird die Steuerlast auf die Einkommenssteuer abgewälzt, da die Führungskraft auf diesem Weg der höchsten Einkommensgruppe zugeordnet wird. Besprechen Sie mit Ihrem persönlichen Berater, ob dies in Ihrem Fall von Vorteil sein kann.


Den Gesellschaften, die der belgischen Körperschaftssteuer unterliegen, können unter bestimmten Bedingungen ermäßigte progressive Steuersätze gewährt werden.

Die folgenden Gesellschaften sind jedoch von der Anwendung ermäßigter Steuersätze ausgeschlossen:

  1. Gesellschaften, die Aktien oder Geschäftsanteile mit einem Anlagewert von mindestens 50% halten, wobei es sich entweder um den berichtigten Wert des eingezahlten Kapitals oder um das eingezahlte Kapital zuzüglich besteuerter Reserven und gebuchter Wertsteigerungen handeln kann. Der Wert von Aktien oder Geschäftsanteilen und der eingezahlte Kapitalbetrag sowie Reserven und Wertsteigerungen sind zum Datum des Jahresabschlusses der Aktien oder Geschäftsanteile haltenden Gesellschaft zu berechnen. Um zu bestimmen, ob die Obergrenze von 50% überschritten wurde, werden Aktien oder Geschäftsanteile nicht berücksichtigt, die mindestens 75% des eingezahlten Kapitals der Gesellschaft, die die Aktien oder Geschäftsanteile ausgegeben hat, darstellen.
  2. Die Gesellschaften, außer den vom nationalen Rat für Zusammenarbeit (Conseil national de la coopération) zugelassenen Genossenschaften, deren Aktien oder Geschäftsanteile mindestens zur Hälfte von einer oder mehreren anderen Gesellschaften gehalten werden.
  3. Die Gesellschaften, deren ausgeschüttete Dividenden 13% des zu Beginn des Veranlagungszeitraums eingezahlten Kapitals übersteigen.
  4. Die Gesellschaften, außer den vom nationalen Rat für Zusammenarbeit (Conseil national de la coopération) zugelassenen Genossenschaften, die nicht mindestens einem ihrer Unternehmensleiter im Veranlagungszeitraum eine Gewinn mindernde Vergütung in Höhe von mindestens den steuerlich zu veranlagenden Erträgen der Gesellschaft gewährt, falls die Vergütung weniger als 36.000 Euro beträgt. Berücksichtigung finden dabei Bezüge jeglicher Art. 
 
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