Ihre Bezüge bei Renteneintritt

Die 4 Säulen des belgischen Rentensystems

1. Säule: die gesetzliche Rente

In unserem Land hat jeder Anspruch auf eine gesetzliche Altersrente. Sie auch. Der Staat bürgt dafür.

 

Jedoch erhält bei weitem nicht jeder den gleichen Betrag. Ihr gesetzlicher Rentenanspruch reicht häufig nicht aus, um Ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten. In den meisten Fällen liegt die gesetzliche Renteweit unter dem letzten Gehalt.
Daher ist es wichtig, sich eine Zusatzrente aufzubauen.

 

Die Höhe Ihrer zukünftigen Altersrente hängt ab von Ihrer beruflichen Stellung, Ihrem Bruttogehalt, der Anzahl der gearbeiteten Jahre und Ihrer familiären Situation.

 

Die belgische Rente gehört zu den niedrigsten in Europa. 2005 betrug das Altersruhegeld bei uns im Durchschnitt 12 000 Euro gegenüber 14 000 bis 18 000 Euro in vergleichbaren Ländern.

 

Abhängig von Ihrer beruflichen Stellung erhalten Sie heute durchschnittlich:

  • 2 273 Euro (Beamter)
  • 1 077 Euro (Angestellter)
  • 758 Euro (Selbstständiger)
  • 1 119 Euro (allgemeiner Durchschnitt für Belgien)

 

2. Säule: die Zusatzrente, die durch Erwerbstätigkeit aufgebaut wird

Lohnempfänger

Einige Arbeitgeber finanzieren über die Gruppenversicherung oder den Rentenfonds eine Zusatzrente für ihre Beschäftigten. Es handelt sich hierbei um eine interessante Form der aufgeschobenen Vergütung, die Ihnen bei Ihrem Renteneintritt ein ansehnliches Kapital einbringen kann. In erster Linie sehen die Großunternehmen eine Gruppenversicherung vor. Das System findet jedoch noch keine allgemeine Anwendung in allen Unternehmen. Der Betrag, der von einer Gruppenversicherung ausgezahlt wird, beläuft sich im Durchschnitt auf 70 000 Euro vor Steuern. Die Auszahlung kann in Form eines Kapitals oder einer Leibrente erfolgen.

 

Selbstständige
Im Rahmen der zweiten Säule können sich selbstständig Tätige in Eigeninitiative eine Zusatzrente aufbauen. Tatsächlich sind dies diejenigen, für die der Aufbau einer ergänzenden Altersrente zwingend geboten ist.

3. Säule: individuelles Rentensparen mit steuerlichem Vorteil

Um im Alter rundherum abgesichert zu sein, können Sie glücklicherweise die Dinge selbst in die Hand nehmen. Durch Ihre Bemühungen beim Rentensparen können Sie ein ansehnliches Kapital zur Seite legen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen dem Rentensparen, dem Langzeitsparen oder einer Kombination aus beiden. Zudem bieten Ihnen diese Sparformen Steuervergünstigungen. Ihre steuerliche Belastung sinkt also. Was natürlich nicht zu verachten ist.

 

Rentensparen: 2014 kann jeder Steuerzahler 940 Euro sparen.
Beim Rentensparen können Sie wählen zwischen einem Anlagefonds und einer Rentensparversicherung.

 

Langzeitsparen: Mit dieser Sparform können Sie in 2014 bis zu 2 260 Euro zur Seite legen. Pro Steuerpflichtigem und in Abhängigkeit Ihres beruflichen Einkommens.

 

BNP Paribas Fortis empfiehlt, das Rentensparen mit dem Langzeitsparen zu kombinieren. Somit sichern Sie sich maximale Steuervorteile. Außerdem können Sie in absehbarer Zeit ein ansehnliches Kapital bilden, das Sie im Alter von 60 oder 65 Jahren vollständig in eine Monatsrente umwandeln können.

4. Säule: individuelles freies Sparen ohne steuerlichen Vorteil

Mit einer Kombination aus Rentensparen und Langzeitsparen können Sie sich auf absehbare Zeit ein erhebliches Kapital aufbauen. Die steuerlich absetzbaren Höchstbeträge sind jedoch begrenzt.
Sie möchten sich bei Ihrer Altersvorsorge durch ein zusätzliches Polster absichern? Oder die Lücke gegenüber Ihrem letzten beruflichen Einkommen soweit wie möglich schließen?

Dann empfehlen wir Ihnen unsere Versicherungsanlage Planning for Pension. Diese ist nicht steuerbegünstigt. Doch damit haben Sie die Gewähr, dass alles bestens in Ordnung ist. Später einmal.

 
Ihre Bezüge bei Renteneintritt

  

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