Was ist Phishing?

 

Beim Phishing versuchen Kriminelle per Telefon oder E-Mail an vertrauliche Informationen zu gelangen - [Englisch „phishing“]. Danach werden mithilfe dieser Daten Zahlungen auf Ihren Namen ausgeführt. Kunden verschiedener belgischer Banken waren bereits die Zielscheibe von Phishing-Versuchen.

So funktioniert Phishing per E-Mail

Sie erhalten eine e-mail , die allem Anschein nach von Ihrer Bank oder einer offiziellen Einrichtung herstammt. Sie werden darin aufgefordert, auf einen bestimmten Link zu klicken. Wenn Sie dies tun, gelangen Sie zu einer Website, die der offiziellen Website der Bank täuschend ähnlich sieht.

Dort werden Sie zur Eingabe vertraulicher Informationen aufgefordert. Dies sollen Sie aus einem der folgenden (vorgeblichen) Gründe tun:

  • zur Aktivierung Ihres Kontos;
  • zur Reaktivierung Ihres Kontos;
  • zur Überprüfung Ihrer Kontoangaben;
  • aufgrund eines Systemupdates soll eine Synchronisation erfolgen;
  • zur Sicherung Ihrer Daten gegen Verlust;
  • aus Sicherheitsgründen.

Es sind noch zahlreiche weitere betrügerische Gründe in Umlauf. Lassen Sie sich auf derartige Fragen nie ein. Die Bank wird Sie niemals per E-Mail um vertrauliche Informationen bitten. Falls Sie eine derartige Aufforderung erhalten, sollten bei Ihnen sämtliche Alarmglocken läuten.

 

So funktioniert Phishing per Telefon

Sie erhalten einen Anruf, dem unter Umständen - jedoch nicht immer - eine E-Mail vorausgeht. Ihr Gesprächspartner stellt sich als Mitarbeiter der Bank, des Helpdesks der Bank oder einer anderen, offiziell klingenden Einrichtung vor. Er oder sie wird sich bemühen, Ihnen die unterschiedlichsten Auskünfte zu entlocken. Gehen Sie nicht auf diese Fragen ein. Die Bank wird Sie niemals per Telefon um vertrauliche Informationen bitten. Beenden Sie sofort das Telefonat. Falls Sie über die Nummernanzeige die anrufende Nummer erkennen, melden Sie diese so schnell wie möglich dem PC banking-Helpdesk Daraufhin werden wir in Zusammenarbeit mit der Polizei entsprechende Schritte veranlassen. Denn die Sicherheit beim Online-Banking geht uns alle an.

 

Was ist zu tun, was ist in jedem Fall zu unterlassen?

  • Beantworten Sie niemals Fragen zu vertraulichen, persönlichen und finanziellen Angaben (Kartendaten, Passwörter, PIN-Codes, Challenges, Responses usw.).
  • Haben Sie eine E-Mail mit einem Phishing-Versuch erhalten? Teilen Sie uns dies mithilfe des Web Security-Formulars, senden Sie eine E-Mail an phishing@bnpparibasfortis.com mit oder rufen Sie beim Helpdesk von PC banking an: 02 433 43 33.
  • Sie haben dennoch vertrauliche Informationen bekannt gegeben? Rufen Sie dann sofort unser PC banking-Helpdesk unter 02 433 43 33 an.
  • Gewisse Websites sehen betrügerisch echt aus. Wie können Sie sicherstellen, dass Sie sich tatsächlich auf der Website von BNP Paribas Fortis befinden?
    • Die in der Adressleiste angezeigte Adresse muss auf jeden Fall mit https beginnen: das „s“ am Ende steht für secure („sicher“).
    • Die Adresse können Sie auch durch einen Klick auf das Schlosssymbol überprüfen. Die Adresse muss auf bnpparibasfortis.be enden. Achten Sie vor allem auf die korrekte Schreibweise.
    • Wenn es um die Sicherheit im Internet geht, sollten Sie besser zu viel Misstrauen als gar keines zeigen. Denn Cyberkriminelle legen zusehends mehr Energie an den Tag. Eine gediegene Portion Misstrauen beim Internetsurfen ist also stets empfehlenswert. Sollte sich beim Online-Banking der geringste Verdacht einstellen, so verlassen Sie die Seite und wenden Sie sich an das PC banking-Helpdesk.

 

Lesen sie hier die Empfehlungen der belgischen Banken zum Phishing

Hier finden Sie ein interessantes Video zur Bedeutung von Vorsicht im Internet.