Nachhaltig, ethisch oder solidarisch investieren : Sie haben die Wahl.

1. Nachhaltig investieren

Entscheidet man sich für nachhaltige und sozial verantwortliche Vermögensanlagen, so entscheidet man sich für:

  • Anleihen und Aktien von solchen Unternehmen und Einrichtungen, die positiv und nachhaltig mit Mensch und Umwelt umgehen.
    Sie arbeiten zukunftsorientiert an Lösungen für Probleme wie den Klimawechsel, schädliche Chemiestoffe, Abfall, Biodiversität, ... Der nachhaltige Charakter ihrer Aktivitäten muss anhand objektiver Kriterien messbar sein.
  • So werden bestimmte Wirtschaftszweige aufgrund ihrer sozialen, ökologischen, gesamtgesellschaftlichen und ethischen Ausrichtung entsprechend bevorzugt. Andere Wirtschaftszweige können hingegen außen vor bleiben.

 

2. Ethische Anlagen

Eine ethische Sicav erfüllt zumindest folgende Voraussetzungen:

  • Sowohl der Aktien- als auch der Anleihenanteil des Portfolios müssen anhand sozialer, ökologischer, gesamtgesellschaftlicher und ethischer Kriterien durchleuchtet werden;
  • Aktiva, die nicht geprüft werden können (z. B. Geldmarktinstrumente), dürfen zu höchstens 10% im Portfolio vertreten sein;
  • Alle Prüfverfahren müssen regelmäßig von einer unabhängigen Drittinstanz kontrolliert werden. Dabei kann es sich um einen Wirtschaftsprüfer, einen unabhängigen Prüfungsausschuss, ein unabhängiges Expertengremium usw. handeln.

 

3. Solidarisch anlegen

Bei solidarischen Anlagen kann der Anleger (teilweise) auf die ausgeschütteten Dividenden zugunsten eines gesamtgesellschaftlich relevanten Projekts verzichten. Hierzu wird häufig mit anerkannten und führenden Nichtregierungsorganisationen (NRO) zusammengearbeitet, dies sind u. a. Rotes Kreuz.

 

Auch der Anbieter - der Emittent des Teilfonds, die Bank, die den Fonds vertreibt usw. - kann auf einen Teil der üblichen Zeichnungs- bzw. Verwaltungsgebühren zugunsten dieses Projekts verzichten.

 

 
Nachhaltig, ethisch oder solidarisch investieren : Sie aben die Wahl

  
 

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