Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen Sie sofort treffen?

  • Scannen Sie Ihren Computer komplett mit einem up to date Antivirenprogramm, um mögliche Malware wie Viren zu detektieren.
  • Löschen Sie sofort gefundene Malware.
  • Nach der Säuberungsaktion öffnen Sie eine PC banking-Sitzung.
  • Warten Sie mindestens 48 Stunden, bevor Sie dem PC banking-Helpdesk das Online-Formular zur Beantragung der erneuten kompletten Freischaltung übermitteln.
  • Unser Kundenbetreuer prüft dann, ob Ihr PC banking wieder zu 100% funktionstüchtig ist. Wenn ja, wird Ihr PC banking-Vertrag wieder für alle Anwendungen freigeschaltet, also auch für Überweisungen.
  • Falls Sie Ihre Überweisungen über verschiedene PCs aufgeben, so führen Sie zunächst an mindestens einem dieser Geräte die vorstehenden Maßnahmen durch. Benutzen Sie für Überweisungen vorläufig nur diesen PC; wiederholen Sie diesen Vorgang für alle PCs, bevor Sie PC banking erneut nutzen.
  • Wir empfehlen Ihnen, Ihre Passwörter über einen nicht befallenen Computer zu ändern, sobald Sie einen Virus oder eine Malware auf Ihrem Computer entdecken.
  • Auch wenn Ihr PC banking-Vertrag im „Nur-Lese-Modus“ (Read Only) ist, können Sie per PC banking nach wie vor Ihre Kontodaten abrufen und überprüfen. Transaktionen können Sie entweder in den Self-Räumen (von 6 bis 22 Uhr, 7 Tage die Woche) oder in unseren Zweigstellen tätigen.

 

Wie gelangt eine Malware auf den Computer?

Die Malware eines Computers kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • Installieren von Software unzuverlässiger Herkunft;
  • Installieren von Software-Raubkopien;
  • Besuch einer Website, auf der Sie aufgefordert wurden, ein Plug-in oder eine bestimmte Anwendung zu installieren;
  • Öffnen einer Datei beispielsweise mit einem Video oder Musikclip aus unzuverlässiger
  • Quelle oder Nutzung einer Raubkopie;
  • Downloads von E-Mail-Attachments;
  • Annahme einer Mitteilung während eines Chats;
  • Ein vorsätzlicher Angriff durch jemanden, der sich in krimineller Absicht die verwundbaren Stellen des Betriebssystems oder bestimmter Programme zunutze macht.

 

Welche Folgen hat das für Ihren PC?

Eine Malware nistet sich in den Tiefen Ihres PCs ein und beginnt von dort aus unbemerkt mit ihrem zerstörerischen Vorhaben.

Dabei können unter Umständen Ihre gesamten persönlichen PC-Daten bedroht sein. Betroffen sein können:

  • Ihre Passwörter;
  • Ihre Logins für Websites und E-Mail-Konten;
  • Zugangsdaten für Websites von Banken oder Einrichtungen, mit denen Sie zusammenarbeiten bzw. deren Kunde Sie sind;
  • Ihre E-Mails;
  • Ihr Adressbuch;
  • Vertrauliche Daten privater oder geschäftlicher Natur.

 

Übrigens ist diese Bedrohung nicht allein auf Ihre persönlichen Daten beschränkt.

Alle Daten sämtlicher Benutzer des betroffenen PCs sind gefährdet, weil sich das Virus

in den Tiefen des Betriebssystems bzw. der Festplatte einnisten kann.

 

Ein guter PC verdient optimalen Schutz

Sobald Ihr PC gereinigt ist, schützen Sie ihn so gut wie nur möglich:

  • Installieren Sie eine Antivirensoftware und einen Firewall;
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Antivirensoftware und Ihr Firewall regelmäßig aktualisiert werden (Aktivieren Sie am besten „automatisch aktualisieren“.);
  • Lassen Sie Ihren Computer regelmäßig von Ihrem Antivirenprogramm scannen;
  • Denken Sie daran, dass einige Viren nicht durch ein Antivirenprogramm erkannt werden können. Wenn Ihr Computer befallen ist, müssen Sie vielleicht noch drastischere Maßnahmen ergreifen, beispielsweise eine Neuformatierung der Festplatte. Erstellen Sie zuvor natürlich eine Sicherungskopie Ihrer persönlichen Daten. Vorsicht: Um zu vermeiden, dass die Malware ebenfalls mit in das Back-up übernommen wird, sollten Sie keine Programme und Betriebssysteme in das Back-up einbeziehen.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig;
  • Installieren Sie die Updates Ihres Betriebssystems, vor allem wenn diese ein Sicherheitsproblem beheben. Auch hier aktivieren Sie am besten „automatisch aktualisieren“;
  • Nutzen Sie systematisch nur die neueste und eine stabile Version Ihres Internetbrowsers (Explorer, Chrome, Safari, Firefox usw.);
  • Führen Sie regelmäßig Updates zu den von Ihnen genutzten Programmen (Adobe Acrobat, Flash, Office usw.) durch;
  • Kostenlose Downloads (z. B. Musik oder Filme), „geknackte“ Programme usw. sind nicht in jedem Falle harmlos, sie können eine Malware enthalten. „Kostenlos“ kommt dann häufig teuer zu stehen.

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