Häufig gestellte Fragen zu SEPA

Allgemeine Fragen

 

Was bedeutet SEPA?

Wann tritt SEPA in Kraft?

In welchen Ländern gilt SEPA?

 

Praktische Fragen

Zur europäischen Überweisung

 

Was ist die IBAN?

Wo kann ich die IBAN zu meiner Konto erhalten?

Was ist der BIC?

Wirkt sich SEPA auf die Gebühren aus?

 

Zur europäischen Lastschrift

 

Was wird aus den bestehenden belgischen Lastschriften?

Was verändert sich durch die europäische Lastschrift?

 

Allgemeine Fragen

 

Was bedeutet SEPA?

Das Akronym SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). SEPA zielt darauf ab, allen europäischen Endverbrauchern die Möglichkeit zu bieten, ihre Euro-Zahlungen im gesamten SEPA-Raum auf dieselbe Weise abzuwickeln, wie sie es in Ihrem eigenen Land täten, genauso einfach, sicher und mit derselben Ausführungsfrist wie nationale Zahlungen.

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Wann tritt SEPA in Kraft?

SEPA ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Die Einführung erfolgte schrittweise:

  • Seit 2008 können mit der Bankkarte im gesamten SEPA-Raum Zahlungen genau so einfach wie inländische Zahlungen getätigt werden..
  • 2008 wurde die europäische Überweisung eingeführt, die heute standardmäßig anstelle des früheren nationalen Überweisungsformulars benutzt wird.
  • Ende 2009 hat die europäische Lastschrift den Zahlungsalltag bereichert, um auf Dauer die nationale Lastschrift abzulösen.

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In welchen Ländern gilt SEPA?

Der SEPA-Raum umfasst:

  • Alle Mitgliedstaaten der EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland (einschließlich Åland), Frankreich (einschließlich Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion und Martinique, Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon), Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal (einschließlich Azoren und Madeira), Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien (einschließlich Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla), Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich (einschließlich Gibraltar und Nordirland) und Zypern.
  • 5 weitere europäische Staaten: Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

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Was ist die IBAN?

Durch die IBAN (International Bank Account Number) wird jedes Konto, die Bank und das Herkunftsland identifiziert. Dank der einmaligen IBAN-Nummer können die Banken automatisch Zahlungen vornehmen, ohne weitere Informationen zu benötigen.

 

In Belgien besteht die Kontonummer standardmäßig aus sechzehn Zeichen, gegenüber früher zwölf.

 

Beispiel: Im IBAN-Format wird die belgische Kontonummer 001-1234567-44 wie folgt dargestellt - BE48 0011 2345 6744.

 

Ihre Zusammensetzung sieht wie folgt aus:

  • ISO-Code des Landes, wo das Konto geführt wird (BE für Belgien),
  • 2-stellige Prüfziffer (in unserem Beispiel 48),
  • bestehende nationale Kontonummer.

 

Für die IBAN wurde in den SEPA-Ländern keine einheitliche Länge festgelegt, dennoch darf sie nicht mehr als 34 Stellen haben. Für die einzelnen Länder wurden hingegen feste Längen vereinbart. So enthält die deutsche IBAN zum Beispiel 22 Zeichen gegenüber 27 in Frankreich.

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Wo kann ich die IBAN zu meiner Konto erhalten?

Jede Kontonummer hat eine andere IBAN. Sie finden die IBAN Ihrer Kontonummer unten rechts auf Ihren Kontoauszügen. Sie können die IBAN auch selbst anhand Ihrer belgischen Kontonummer ermitteln.

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Was ist der BIC?

Der BIC (Bank Identifier Code) ist ein internationaler Code, den die Banken für Finanztransaktionen verwenden. Jede Bank hat einen eigenen BIC. So gehen internationale Zahlungsaufträge automatisch an die richtige Bank. Der BIC wird auch SWIFT-Adresse oder SWIFT-Code genannt.
 

Der BIC von BNP Paribas Fortis lautet folgendermaßen: GEBABEBB.

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Wirkt sich SEPA auf die Gebühren aus?

SEPA legt weder Gebühren noch die Art und Weise fest, wie Zahlungen entgegenzunehmen und zu verarbeiten sind. Durch die europäische Verordnung 924/2009 (zur Aufhebung der Verordnung 2560/2001 vom 19.12.2001) werden die Entgelte für grenzüberschreitende Zahlungen und die Entgelte für vergleichbare Inlandszahlungen mittels Einhaltung bestimmter Bedingungen jedoch vereinheitlicht (Überweisung in EUR bis zur Obergrenze von 50 000 EUR zwischen zwei Konten in Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums unter Verwendung der Kontonummer im IBAN-Format mit Vermerk des BIC und Gebührenteilung).

Diese Verordnung gilt für alle SEPA-Länder mit Ausnahme der Schweiz und Monaco.

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Zur europäischen Lastschrift

 

 

Was wird aus den bestehenden belgischen Lastschriften?

Am 1. Februar 2014 wird die belgische Lastschrift durch die europäische Lastschrift ersetzt. Sie als Zahler (Schuldner) müssen nichts unternehmen, um Ihre bestehenden Lastschriften auf das europäische System umzustellen.

Ihr Lieferant (Gläubiger) ist für die Umstellung des belgischen Lastschriftmandats auf die europäische Lastschrift verantwortlich. So bleiben Ihre Lastschriftverfahren aktiv und Ihre Rechnungen werden weiterhin automatisch bezahlt.

Darüber hinaus muss Ihr Lieferant Sie über die Umstellung auf das europäische System informieren und Ihnen die neuen Referenzdaten Ihrer Mandate mitteilen, die in europäische Mandate umgewandelt wurden.

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Was verändert sich durch die europäische Lastschrift?

  • Die Bank wird bei der Kündigung einer europäischen Lastschrift nicht mehr tätig: Die europäische Lastschrift ist ein Vertrag (Mandat) zwischen Ihnen und Ihrem Lieferanten (Gläubiger). Im europäischen System ist der Lieferant für die Mandate zuständig nicht mehr Ihre Bank. Wenn Sie von diesem Zeitpunkt an eine europäische Lastschrift widerrufen wollen, müssen Sie sich an Ihren Gläubiger und nicht mehr an Ihre Bank wenden.
    Für bestimmte Lieferanten ist die Kündigung telefonisch möglich. Um aber sicherzugehen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Kündigung mittels Einschreiben an Ihren Gläubiger zu schicken.
  • Erweiterter Schutz: Ab dem 1. Februar 2014 können Sie bei einer europäischen Lastschrift bestimmte Sperrungen und Beschränkungen für Ihre europäischen Lastschriftmandate einrichten. Beispielsweise können Sie über das PC banking Intervalle für Abbuchungen oder einen Maximalbetrag der Abbuchung festlegen, autorisierte Gläubiger benennen oder auch ein oder mehrere Mandate sperren. Darüber hinaus können Sie bis zu acht Wochen nach der Abbuchung von Ihrem Konto eine Rückzahlung verlangen.
  • Für alle weiteren praktischen Fragen können Sie unseren Produktleitfaden einsehen.

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Häufig gestellte Fragen zu SEPA

  

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