Häufig gestellte Fragen zu SEPA

Was bedeutet SEPA?

Das Akronym SEPA steht für „Single Euro Payments Area". SEPA zielt darauf ab, es allen europäischen Verbrauchern zu ermöglichen, ihre Euro-Zahlungen in ganz Europa auf dieselbe Weise abzuwickeln, wie sie es in Ihrem eigenen Land täten, und zwar genauso einfach, sicher und schnell wie nationale Zahlungen.

 

Wann tritt SEPA in Kraft?

SEPA ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Es wird schrittweise eingeführt:

  • Seit dem 1. Januar 2008 kann der belgische Verbraucher bei bestimmten Händlern auch mit Maestro zahlen. Die Zahlkarten von BNP Paribas Fortis sind standardmäßig mit der Maestro-Funktion ausgestattet.
  • Seit dem 28. Januar 2008 können Sie die europäische Überweisung verwenden.
  • Ab Ende 2009 wird die Europäische Lastschrift Teil unseres Alltags werden.
  • Bis 2010 werden belgische Überweisungen endgültig durch die europäische Überweisung abgelöst. 

 

In welchen Ländern gilt SEPA?

Der SEPA-Raum umfasst:

  • Sämtliche Mitgliedsstaaten der EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland (einschließlich Åland), Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal (einschließlich Azoren und Madeira), Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien (einschließlich Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla), Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich (einschließlich Gibraltar und Nordirland) und Zypern.
  • 5 weitere europäische Staaten: Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.
  • Die französischen Überseegebiete: Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion und Martinique.

 

Was ist die IBAN?

Durch die IBAN (International Bank Account Number) wird jeder Kontoinhaber, einschließlich seiner Bank und dem Land, in dem er sitzt, identifiziert. Dank der eindeutigen IBAN-Nummer können die Banken automatisch eine Zahlung vornehmen, ohne weitere Informationen zu benötigen.

 

In Belgien wird die neue Kontonummer standardmäßig aus sechzehn Zeichen bestehen, gegenüber derzeit zwölf.

Ein Beispiel: Die belgische Bankkonto-Nummer 001-1234567-44 wird im IBAN-Format folgendermaßen aussehen: BE48 0011 2345 6744.

 

Das Format besteht immer aus:

  • dem ISO-Code des Landes (BE für Belgien),
  • zwei Prüfziffern (im gegebenen Fall 48),
  • der Nummer des bereits vorhandenen belgischen Kontos.

 

Für die 31 SEPA-Länder wurde keine einheitliche Länge festgelegt, aber die IBAN darf nicht länger als 34 Zeichen sein. Für jedes einzelne Land wurden dagegen feste Längen vereinbart. In Frankreich besteht eine IBAN-Nummer zum Beispiel aus 27 Zeichen, gegenüber 22 bei einer deutschen IBAN.

 

Wo kann ich die IBAN zu meiner Kontonummer erhalten?

Jede Kontonummer hat eine andere IBAN. Sie werden die IBAN für Ihre Kontonummer unten rechts auf Ihren Kontoauszügen finden. Sie können Ihren IBAN auch anhand Ihrer belgischen Kontonummer ermitteln.

 

Was ist der BIC?

Der BIC (Bank Identifier Code) ist ein internationaler Code, den die Banken für Finanztransaktionen verwenden. Jede Bank hat einen eigenen BIC. So werden internationale Zahlungsanweisungen automatisch an die richtige Bank adressiert. Der BIC wird auch SWIFT-Adresse oder SWIFT-Code genannt.

 

Der BIC von BNP Paribas Fortis lautet: GEBABEBB.

 

Wirkt sich SEPA auf die Gebühren aus?

SEPA legt weder Gebühren noch die Art und Weise fest, wie die Zahlungen entgegenzunehmen und zu verarbeiten sind. Durch eine europäische Verordnung (2560/2001) werden die Gebühren für grenzüberschreitende Zahlungen und die Gebühren für Inlandszahlungen jedoch vereinheitlicht. Diese Verordnung gilt für alle SEPA-Länder mit Ausnahme der Schweiz.

 
FAQ'S SEPA

  

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